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Studierendenwerke gehen auch demokratisch

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) soll sich im Rahmen von Novellierungen der Studierendenwerkgesetze für demokratische Strukturen in den Studierendenwerken einsetzen. 

Wir fordern vom DSW den Abbau von folgenden Missständen:

  • Die Studierenden sind in den Gremien meist unterrepräsentiert. Es ist überhaupt nicht klar, weshalb Hochschulleitungen, Professor*innen, Mitarbeiter*innen und Personen des öffentlichen Lebens die Studierenden überstimmen können sollten, wenn die Studierendenwerke die Aufgabe haben, sich um die Interessen der Studierenden zu kümmern. Die Studierenden müssen daher in den Gremien mindestens 50% der Stimmen auf sich vereinen.[1]
  • In einigen Studierendenwerksgesetzen wird der Vorsitz der Gremien an die Hochschulleitung vergeben.[2] Diese bevormundende Regelung lehnen wir ab.
    Die Vorsitze der Gremien müssen durch ihre Gremienmitglieder gewählt werden.
  • Auch sind Regelungen, nach denen bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzes entscheidet,undemokratisch. Die Bevorteilung des Vorsitzes bei Abstimmungen muss abgeschafft werden.

 

Wir fordern darüber hinaus die Quotierung der einzelnen Statusgruppen.

 



[1]siehe auch: Soziale Infrastruktur stärken – für eine solide Finanzierung der Studierendenwerke (BKT 2012/1)

[2]z.B. Berlin

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