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Studierendenmobilität unterstützen: Einführung eines internationalen Studierendenausweises!

Alle, die schon mal ein Semester oder eine Zeit an einer anderen Hochschule verbracht haben, als an der, an der sie eingeschrieben sind, haben gemerkt, dass es da viel schwieriger ist an bestimmte Serviceleistungen usw. herankommen, als an der „Heimathochschule“. Geht man ins Ausland wird dies nochmal schwieriger. Da es aber ein erklärtes Ziel ist die Studierenden zu ermutigen auch an anderen Hochschulen und im Ausland Erfahrungen zu sammeln müssen diese Schwierigkeiten beseitigt werden. Eine Möglichkeit einen Großteil der Probleme anzugehen ist ein gemeinsamer internationaler Studierendenausweis, der überall anerkannt wird.

Dieser hätte viele Vorteile. Er würde die Identifizierung im In- und Ausland als Studierender vereinfachen, wodurch viele Angebote und Vergünstigungen für Studierende leichter nutzbar wären. Auch würden die privaten Unternehmen, welche momentan an der Ausstellung so genannter "International Student Identity Cards (ISICs)" verdienen in vielen Fällen überflüssig werden und Studierende dadurch Geld und Aufwand sparen. Ein solcher Ausweis würde auch den Zugang zu Service- und Beratungsangeboten für Studierende bei den vor Ort ansässigen Serviceeinrichtungen (wie in z.B. den Studierendenwerken in Deutschland) vereinfachen.

Ein vereinheitlichtes Ausweissystem könnte daher einen kleinen Teil zur Verbesserung der Studierendenmobilität beitragen. Und damit zu einem besseren Austausch von Studierenden weltweit führen.

Ende 2015 haben sich bereits verschiedene europäische Dachverbände (Cnous, Fondazione ENDISU, CSSI und DSW) zusammengeschlossen, um ein solches Projekt voranzutreiben. Wir als Juso-Hochschulgruppen unterstützen dieses Vorhaben und fordern die europäische Politik auf dieses Vorhaben ebenfalls zu unterstützen.

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