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Nachhaltiger Getränkegenuss, statt zugemüllter Campusse

Das Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen möge beschließen, dass im Sinne einer nachhaltigen Hochschule, künftig wiederverwertbare Becher für Heiß- und Kaltgetränke zum Einsatz kommen.

Die Mensen und Cafeterien bieten nicht nur verschiedene Speisen, sondern in der Regel ebenso ein breites Angebot an Heiß- sowie Kaltgetränken an, welches durch die Studierenden in Anspruch genommen wird. Damit geht aber bislang leider auch ein hohes Maß an entstandenen Müll einher, der überwiegend aus Papp- und Plastikbechern besteht. Diese Becher haben meistens nur ein kurzes Leben von wenigen Minuten, ihr Abbau bedarf aber eines wesentlich längeren Zeitumfangs. Zudem kommt hinzu, dass diese hin und wieder auch Campusse und Hörsäle „verschönern“, da diese nicht den Weg der ordnungsgemäßen Entsorgung finden.

Dies künftig zu vermeiden, lässt sich auf zwei Wegen erreichen, die beide miteinander zu kombinieren sind. Zum einen sollte es mehr Studierenden ermöglicht werden, ihre eigenen wiederverwendbaren Becher beim Getränkeerwerb benutzen zu dürfen. Zum anderen können die Mensen/Cafeterien diese als Bestandteil eines Pfandsystems anbieten, so dass die Becher nach dem Gebrauch zu einer Station zurückgebracht werden können, wobei ein Pfand dafür sorgen würde, dass diese nicht als unzweckmäßige Dekoration der Campusse verenden. Nach der Rückgabe und einer entsprechenden Reinigung, würden die Behältnisse für eine weitere Nutzung erneut zur Verfügung stehen.

Dass ein solcher umweltfreundlicher und nachhaltiger Weg möglich ist, zeigt sehr gut das Studierendenwerk der Universität Magdeburg. Hier wurden bereits seit dem November 2015 wiederverwertbare Becher eingeführt, die weder Plastik noch andere Schadstoffe beinhalten, bei gleichzeitigem Preisaufschlag auf die weiter im Angebot befindlichen Einwegbecher. Dieses Beispiel sollte zur Orientierung dienen.

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