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Elitäre Netzwerkbildung wieder abschaffen

Seit letztem Jahr besteht der Verein „German U15“, eine Vereinigung der 15 – nach ihrem Selbstverständnis – forschungsstärksten Volluniversitäten mit medizinischer Fakultät.

Die Präsident*Innen der Mitglieds-Universitäten versprechen sich davon eine stärkere Position gegenüber der Politik, um mehr finanzielle Mittel in Form von Drittmitteleinwerbungen zu erhalten. Deshalb lehnen die Juso-Hochschulgruppen jegliche Art der Netzwerkbildung auf universitärer Ebene ab, u.a. die Zusammenschlüsse „NmU-Netzwerk mittelgroße Universitäten“ und „TU9 German Institutes of Technology e.V.“.

Nach Auskunft eines Präsidenten der U15-Mitglieder seien die Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz nicht ordentlich vertreten, da zu viele Fachhochschulen beteiligt seien.

Als Juso-Hochschulgruppen kritisieren wir diesen willkürlichen Zusammenschluss und fordern die entsprechenden Präsident*Innen auf, sich gemeinsam mit allen Hochschulen für eine vernünftige und bedarfsgerechte Ausfinanzierung aller Hochschulen durch den Staat einzusetzen. Wir lehnen es ab, dass wegen elitärer Netzwerkbildung eine selektive Bevorteilung einzelner Hochschulen gefordert wird, die zwangsläufig zur Benachteiligung anderer führt.

Weiterhin fordern wir die Bundesregierung auf, die German U15 nicht als vertretungsberechtigtes Gremium anzuerkennen und die Zusammenarbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz aufrechtzuerhalten.

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