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Juso-Hochschulgruppen fordern klare Konsequenzen nach Aberkennung des Doktortitels

Anlässlich der Entscheidung des Fakultätsrates der philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf Bundesbildungsministerin Anette Schavan den Doktortitel abzuerkennen, erklärt Noah Fleischer vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Anette Schavan hat heute nicht nur ihren Titel verloren, sondern auch ihre Glaubwürdigkeit als Bundeswissenschaftsministerin. Wer wie sie die Wissenschaftslandschaft gestalten kann, muss auch selbst strenge wissenschaftliche Anforderungen erfüllen. Die hohen Ansprüche, die Anette Schavan an andere stellt, müssen nun auch für selbst gelten. Mit berechtigter und klarer Kritik wandte sie sich im Sommer 2011 gegen den damaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg, als dessen Doktortitel zur Diskussion stand und schließlich aberkannt wurde. Wenn Anette Schavan sich einen Rest Glaubwürdigkeit erhalten will, muss auch sie jetzt persönliche Konsequenzen ziehen. Wir Juso-Hochschulgruppen fordern sie daher auf, von ihrem Posten als Wissenschaftsministerin zurückzutreten.“

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