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Studierende nicht noch weiter belasten!

Zur Debatte um die geplante Aufhebung der Umsatzsteuerbefreiung für Studierendenwerke erklärt Amina Yousaf vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Hier zeigt sich deutlich, dass die Politik der Bundesregierung völlig an einer Politik für junge Menschen vorbei geht: Studierende sollen künftig draufzahlen, wenn sie in der Mensa essen. In Zeiten steigender Studierendenzahlen und überlasteter sozialer Infrastruktur ist das genau der falsche Weg! Studierendenwerke müssen finanziell besser ausgestattet werden, um ihrem sozialen Auftrag gerecht zu werden - eine Mehrbelastung durch die Aufhebung der Umsatzsteuerbefreiung ist ein Rückschlag in Sachen sozialer Politik für junge Menschen! Im Durchschnitt essen Studierende vier Mal in der Woche in der Mensa. Eine Preissteigerung um die Mehrwertsteuer schlägt dann kräftig auf den studentischen Geldbeutel. Statt teureres Mensa-Essen zu erzwingen, sollten Bund und Länder gemeinsam daran arbeiten, die soziale Infrastruktur an  den Hochschulen zu verbessern. Studierendenwerke müssen dafür deutlich mehr Geld zur Verfügung gestellt bekommen.“

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