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In Gedenken an die Opfer von Utøya und Oslo

Am 22. Juli 2011 zündete Breivik erst eine Autobombe in Oslo, die 8 Menschen tötete und griff dann das jungsozialistische Sommerlager der Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF) an. Hier tötete er 69 Menschen.
Breivik wählte dieses Ziel nicht willkürlich. Er handelte auf der Basis eines antimuslimischen und rassistischen Weltbildes.  Das Engagement junger Menschen,  für eine offene und tolerante Welt repräsentierte all das, was er hasste.
Am Jahrestag der Tragödie wird es in zahlreichen Städten Gedenkveranstaltungen geben um die Erinnerung an die Opfer lebendig zu erhalten. Auch wir Juso-Hochschulgruppen möchten der Opfer gedenken und unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit den Angehörigen, Freundinnen und Freunden und Genossinnen und Genossen der Opfer bekunden.
Neben dem Gedenken an die ermordeten und überlebenden Opfer sollten wir den Jahrestag aber auch zum Anlass nehmen, uns daran zu erinnern, dass Breiviks Weltbild nicht in einem luftleeren Raum entstand.
Intoleranz, Rassismus und Islamophobie sind überall in Europa zu finden und werden von rechtsradikalen und rechtspopulistischen Parteien weiter verbreitet. Es liegt an uns, dem entschlossen entgegenzutreten – bei unserer politischen Arbeit wie auch im Alltag. Eine Übersicht über von Jusos und Falken organisierten Gedenkveranstaltungen findet ihr hier:

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