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Es gibt nichts zu feiern!

Zu den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2010 erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: "Der stagnierende Anteil an Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft von 9,5% am BIP ist enttäuschend! Noch immer wird viel zu wenig in Bildung und Wissenschaft investiert. In Zeiten stark ansteigender Studierendenzahlen ist das ein Skandal! Die realen Ausgabensteigerungen um 4,3% sind vor allem auf temporäre Sonderprogramme zurückzuführen. Doch statt immer wieder kurzfristige Leuchtturmprojekte zu fördern, müssen endlich mehr Mittel zur Ausfinanzierung der Hochschulen bereit gestellt werden. Der Bund darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Eine halbgare Abschaffung des Kooperationsverbots, wie sie das Kabinett in dieser Woche auf den Weg gebracht hat, hilft dabei nicht weiter. Stattdessen müssen mutige Schritte gegangen werden, um allen StudienbewerberInnen ein gutes Studium zu ermöglichen!"

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