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Überfüllte Hochschulen dürfen nicht zum Dauerzustand werden!

Zur heutigen Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: Bund und Länder müssen endlich in Verhandlungen zum Ausbau des Hochschulpaktes treten. Neue Prognosen der KMK zeigen deutlich, dass der Bedarf an Studienplätzen in den nächsten Jahren deutlich über die im Hochschulpakt vereinbarten Plätze hinaus geht. Bund und Länder müssen jetzt nachlegen und weitere 750.000 Studienplätze mehr schaffen. Das Potential der steigenden Studierendenzahlen darf nicht ungenutzt bleiben! Dabei muss zudem der Ausbau von Masterstudienplätzen gesondert berücksichtigt werden, die sich an den steigenden Zahlen von Bachelorstudierenden orientieren. In der Diskussion muss die Qualität der Lehre in den Fokus rücken. Überfüllte Hörsäle und ausgebuchte Seminare dürfen nicht zum Dauerzustand werden! Stattdessen müssen Betreuungsrelationen verbessert und individuelle Förderung sowie neue Lehrkonzepte vorangebracht werden. Zusätzliche Gelder werden benötigt, um mehr ProfessorInnenstellen zu schaffen und Qualifizierungsangebote für Lehrpersonal zu finanzieren.

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