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Die wirklichen Ungerechtigkeiten beseitigen – Mittelbau stärken!

„Das heutige Urteil kann nur ein erster Schritt in Richtung fairer Entlohnung auch im akademischen Mittelbau sein. Hier liegen die wirklichen Ungerechtigkeiten bei den Beschäftigungsverhältnissen in der Wissenschaft: Befristete  Arbeitsverträge, Überstunden und zu geringe Bezahlung sind die Regel. Um die Wissenschaft zu stärken, müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch schon vor einer eventuellen Professur gute und gerechte Beschäftigungsbedingungen erhalten. Außerdem muss die Lehre wieder in den Vordergrund gerückt werden. Die leistungsorientierte Besoldung hat in der Vergangenheit allzu oft dazu geführt, dass die Lehre zugunsten von reputationsfähigen Tätigkeiten  vernachlässigt wurde. Eine Besoldung nach Erfolgskennzahlen verkürzt Wissenschaft und hat den quantitativen Erfolgsdruck enorm erhöht. Daher muss die leistungsorientierte Bezahlung zugunsten einer angemessenen grundständigen Entlohnung zurückgedrängt werden.“

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