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Studienplatzvergabe-Chaos ohne Ende

Zur erneuten Debatte um das Verschieben des Studienplatzvergabesystems und den Plänen, die HIS GmbH teilweise zu privatisieren, erklärt Oliver Schmolinski vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: „Die Studienplatzvergabe bleibt weiter das pure Chaos und eine weitere Generation Studierender darf es ausbaden. Wir brauchen endlich ein Bundesgesetz, das die Studienplatzvergabe vereinheitlicht und somit einfacher, transparenter und gerechter gestaltet! Anette Schavan und ihr  Ministerium schaffen es seit Jahren nicht, ein transparentes und effektives Studienplatzvergabesystem aufzubauen. Die erneute Verschiebung der Software zur Studienplatzvergabe verbaut zehntausenden jungen Menschen weiterhin die Zukunftsperspektiven. Das ist unverantwortlich. Ein Bundesgesetz würde auch dem Gerangel um Verantwortung und Kompetenzen durch klar geregelte Zuständigkeiten entgegenwirken. Die HIS GmbH ist der neue Sündenbock für die Verschiebung. Die Verantwortung für das Scheitern der Software alleinig der HIS GmbH zuzuschreiben, ist aber zu kurz gedacht. Auch eine Teilprivatisierung der HIS GmbH würde die Probleme nicht lösen. Vielmehr müssen Bund und Länder als Eigentümer der HIS GmbH Verantwortung übernehmen und den Problemen bei der Studienplatzvergabe endlich eine schnelle Lösung entgegensetzen, damit das Chaos schon zum kommenden Wintersemester ein Ende hat.“

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