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Bologna-Konferenz gescheitert

Das Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen hat sich am Vormittag in Stuttgart mit den Ergebnissen der Bologna-Konferenz beschäftigt. Die erneute Teilnahme an der Konferenz im nächsten Jahr steht in Frage. Unter den Rahmenbedingungen der diesjährigen Konferenz ist eine Beteiligung so wirkungs- wie sinnlos, heißt es in dem Beschluss. Im Beschluss wird die Konferenz für gescheitert erklärt. Die Juso-Hochschulgruppen kritisieren, dass in der Vorbereitung die Studierenden nicht einbezogen wurden, im Ablauf der Konferenz nicht auf die Forderungen der Studierenden eingegangen wurde und keine konkreten Vereinbarungen für die Gestaltung des Übergangs zwischen Bachelor und Master getroffen wurden.  In einem weiteren Beschluss kritisieren die Juso-Hochschulgruppen die Einstellung des Parteiausschlussverfahrens gegen Thilo Sarrazin. Für eine inhaltsleere Erklärung Sarrazins wurden die Grundwerte der Sozialdemokratie geopfert. In den letzten Tagen ist wiederholt deutlich geworden, dass er weiterhin seine kruden Meinungen äußern wird, heißt es in dem Beschluss. Auf dem Bundeskoordinierungstreffen wurden außerdem Personalentscheidungen getroffen. Tobias Keim aus Berlin ist in seinem Amt als Bundesgeschäftsführer bestätigt worden. Oliver Schmolinski aus Kassel wurde in den Bundesvorstand nachgewählt. Beide erhielten große Mehrheiten für ihre Kandidaturen.

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