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Bologna-Konferenz braucht Ergebnisse

Zur morgigen Bologna-Konferenz des BMBF und der KMK erklärt Jan Krüger vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:  „Die zweite Bologna-Konferenz darf die Fehler der ersten nicht wiederholen. Im letzten Jahr ist es nicht gelungen, konkrete Vereinbarungen mit allen Beteiligten über Verbesserungen der Bologna-Reform in Deutschland zu schließen. Nach einem Jahr sieht die Bilanz äußerst mager aus – die Beteiligten haben kaum Forderungen der Studierenden umgesetzt. Zusammen mit fast allen Studierendenverbänden haben wir uns im Vorfeld für einen freien Masterzugang ausgesprochen. Hürden beim Zugang für ein Masterstudium müssen fallen. Hochschulen verlangen heute von BachelorabsolventInnen teilweise spezifische Studienpunkte in bestimmten Modulen; Fachhochschulabschlüsse werden von Universitäten nicht anerkannt. Der Idee der Bologna-Reform widerspricht dies. Für die AbsolventInnen, die auf den Arbeitsmarkt gehen, sieht die Situation ebenfalls nicht so positiv aus, wie die Studien des BMBF es darstellen. Eine Vielzahl arbeitet heute in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Im öffentlichen Dienst ist der Bachelor immer noch ein Abschluss zweiter Klasse. Wir erwarten von der Bundesbildungsministerin, dass sie das nicht als Nörgelei abtut, sondern sich diesen Probleme auf der Konferenz stellt und Lösungsstrategien entwickelt werden. Der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, hat sich mit seinen Äußerungen als Gesprächspartner bereits disqualifiziert. Wer behauptet, dass ein Studium nur dann wissenschaftlich ist, wenn es möglichst wenige Studierende gibt, zeigt seine elitäre Grundhaltung.“ Jetzt für einen freien Masterzugang unterschreiben auf www.freier-masterzugang.org

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