Inhalt


©

Hochschulpakt ist dringend reformbedürftig!

Zur Zwischenbilanz des BMBF über den Hochschulpakt erklärt Jan Krüger vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: „In der kommenden Programmphase sind die Konstruktionsmängel in der Ausgestaltung des Hochschulpaktes dringend zu beheben. Die pauschalen Ansätze pro Studienplatz reichen für die Schaffung in Geistes- und Sozialwissenschaften, aber nicht für Natur- und Ingenieursstudiengänge und schon gar nicht für die Medizinstudiengänge. Dies wurde in den vergangenen Berichten der GWK deutlich. Einfach nur die absoluten Zahlen zu loben, wie es Frau Schavan propagiert, reicht nicht aus. Das Volumen des Hochschulpaktes bedarf ebenso dringend einer Aufstockung. Die zu Grunde liegenden Vorausberechnungen sind mittlerweile über 5 Jahre alt und müssen aktualisiert werden. Deshalb fordern wir eine neue Bedarfsanalyse noch in diesem Jahr für die kommenden Verhandlungen. Das deutsche Bildungssystem führt immer noch zu wenige junge Menschen zu einem Hochschulabschluss. Der Hochschulpakt ist deshalb ein richtiges Programm, um diesem Mangel zu begegnen und muss auf jeden Fall weitergeführt werden.“

Diesen Artikel teilen: