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Finanzkrise bei Bologna beenden!

„Wir freuen uns, dass die Hochschulrektorenkonferenz sich endlich auch der Verbesserung der Lehre widmet. Viel zu lange stand die Förderung der Forschung durch die Exzellenzinitiative im Vordergrund der Hochschulfinanzierung.“, erklärt Jan Krüger vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen. Die Bundesbildungsministerin bleibt bei ihren Ankündigungen über einen Qualitätspakt auch bei der HRK-Mitgliederversammlung im Vagen. „Das Volumen, das sich Frau Schavan allerdings vorstellt, reicht bei weitem nicht aus. Wir beziffern den Betrag, der den Hochschulen Jahr für Jahr fehlt, auf 8 Mrd. €. Davon müssen vor allem 10.000 Stellen für neue Professorinnen und Professoren geschaffen werden.“, ergänzt Krüger.

Auch die Vergabe der Mittel ist weiterhin umstritten. „Wir brauchen definitiv keinen neuen Wettbewerb, der wie die Exzellenzinitiative die Hochschullandschaft spaltet. Auch die von der HRK geforderte Änderung des Kapazitätsrechts ist kein geeigneter Ansatzpunkt, sondern wird die Spaltung weiter verschärfen. Genauso wie das Bundesministerium muss sich die HRK am 17. Mai ihrer Verantwortung stellen und deutlich machen, was sie zur Verbesserung der neuen Studiengänge beisteuern werden. Wir erwarten klare Zuständigkeiten und einen Zeitplan, damit das Schwarze-Peter-Spiel endlich aufhört.“, so Krüger abschließend.

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