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Keine Kürzungen bei Austauschprogrammen!

„Die Regierung erzählt viel zu Bildung, wenn der Tag lang ist. Ihr Handeln beweist aber immer wieder das Gegenteil“, erklärt Kerstin Rothe vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen zum Vorhaben der Regierung die Ausgaben für Austauschprogramme um 13 Millionen Euro zu kürzen. Studien zur Umsetzung des Bologna-Prozesses haben gezeigt, dass gerade bei der Mobilität erheblicher Nachholbedarf besteht. „Ohne echte Mobilität kann es keinen Europäischen Hochschulraum geben“, so Rothe weiter, „und das kostet nun mal Geld“. Da passen die Ankündigungen von Ministerin Schavan und das Handeln der Regierung nicht zusammen. „Die Regierung kann nicht von anderen Ländern mehr Engagement für die Betreuung von deutschen Studierenden und WissenschaftlerInnen erwarten, wenn sie auf der anderen Seite massiv dagegen steuert. Die Politik muss endlich die Voraussetzungen für echte Mobilität schaffen, anstatt diese nur auf einen Wunschzettel zu schreiben“, erklärt Rothe abschließend.