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Seminarwochenende I

Das erste Seminarwochenende in diesem Jahr findet vom 26.-28. März in Erfurt statt. Alle organisatorischen Informationen findet Ihr in der PDF-Einladung am Ende dieser Seite. Es werden folgende Seminare angeboten:
Lehre, Profs und andere Katastrophen!?
Gute Bildung braucht vor allem eines, gute Lehre! Leider ist diese an unseren Hochschulen Mangelware. Wir können wohl alle aus eigener Erfahrung Beispiele für die zum Teil katastrophalen Zustände der Lehre an deutschen Hochschulen nennen. Nach einer Analyse der aktuellen Probleme der Hochschullehre wollen wir uns in diesem Seminar mit den Vor- und Nachteilen verschiedener Lehrveranstaltungsformen auseinandersetzen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Diskussion über ein Konzept zur didaktischen Qualifizierung von Dozierenden sein. Wir wollen gemeinsam unsere Vorstellungen von guter Lehre definieren und Lösungsansätze erarbeiten, wie man diese Ziele erreichen kann.
Hochschule für alle!? Integration anhand zweier Beispiele.
Integration ist zu einem präsenten Thema aller Parteien geworden. Überall wird diskutiert, wie sich Minderheiten der Mehrheitsgesellschaft anzupassen haben und auf welchem Wege diese Menschen dabei mitgenommen werden, selten aber wie ein für alle Personen gerechtes Zusammenleben gewährleistet werden kann. In diesem Seminar möchten wir die Frage der Situation von Minderheiten an Hochschulen thematisieren und konzentrieren uns dabei auf zwei Beispiele: Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung. Auch wenn diese Personengruppen auf den ersten Blick nicht zwingend miteinander zu tun haben scheinen, so finden sich bei der Thematisierung vor Ort doch einige Gemeinsamkeiten. Beide Personengruppen finden im alltäglichen politischen Geschäft kaum Berücksichtigung und fallen oftmals durch soziale Raster. Inwiefern man Konzepte finden kann, die die Frage von Integration ganzheitlich betrachtet und nicht nur Einzelfalllösungen hinterherrennt, wird eine spannende Frag  e des Wochenendes sein. Wie sehr diese Menschen an Hochschulen mögliche Benachteiligungen erfahren, soll dabei genauso thematisiert werden wie positive Beispiele für gelungene Integration. Wir wollen dabei die Situation analysieren, Probleme herausarbeiten und mit den Betroffenengruppen Lösungen diskutieren. Ziel dieser Diskussionen ist dabei eine Bewusstseinsschaffung für die Problematik an Hochschulen als auch das Erarbeiten von Lösungsvorschlägen für die tägliche Arbeit. Ein spannender Diskurs durch eine im Alltag nicht immer präsente Notwendigkeit des vielfältigen Zusammenlebens.
Zeit- und Selbstmanagement
„Wir sind nicht gestresst, weil wir keine Zeit haben, sondern wir haben keine Zeit, weil wir gestresst sind.“ – solche oder andere kluge Sätze helfen niemandem weiter, der sich durch ein Studium schlägt, seinen Lebensunterhalt verdienen muss, politisch aktiv ist und ganz vielleicht noch ein wenig Privatleben haben möchte. Es ist wahrlich keine Schande ab und an den Überblick zu verlieren, wenn man auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzt und scheinbar alle etwas von einem wollen. Deshalb bietet der Workshop Zeit- und Selbstmanagement einen methodischen Überblick und praktische Übungen, Strategien zu entwickeln, um anstehende Aufgaben und Termine in einem bestimmten Zeitfenster zu organisieren und miteinander zu verknüpfen. Es wird zudem besonders auf den zeitlichen Konflikt zwischen politischem Ehrenamt und individueller Freizeitgestaltung eingegangen.

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