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Beendet die Gewalt in Darfur!

Am heutigen Donnerstag, den 29. März 2007, um 11.45 Uhr, wird die stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Cordula Drautz, zusammen mit Vertretern aller Parteijugendverbände, die Resolution „Beendet die Gewalt in Darfur!“ an die Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer, SPD (Sprecher der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe), Hartwig Fischer, CDU (Vorsitzender der Parlamentariergruppe West- und Zentralafrika), Marina Schuster, FDP (Mitglied im Auswärtigen Ausschuss) und Kerstin Müller, Bündnis 90/Die Grünen (Außenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion) im Reichstagsgebäude (Raum 3 N 041) überreichen.
Die Presse ist hierzu herzlich eingeladen.
Die Jusos in der SPD fordern, zusammen mit der Jungen Union, den Jungen Liberalen und der Grünen Jugend, ein sofortiges Ende der Gewalt in Darfur. Die internationale Gemeinschaft muss ihrer Verantwortung zum Schutz der Zivilbevölkerung endlich nachkommen.
Ein dringender Appell geht an die Bundesregierung, die durch ihren Vorsitz in der Europäischen Union und der G8 eine besondere Verantwortung hat, sich für den Frieden und die Beendigung der Gewalt im Darfur einzusetzen.
Die Jusos wollen mit der gemeinsamen Resolution auf die Lage in Darfur aufmerksam machen und ein Signal zum EU-Außenministertreffen vom 30./31. März in Bremen senden. Die europäischen Regierungen werden in der Resolution zu einem zügigen und entschlossenes Handeln aufgefordert.
Seit Beginn der Kämpfe in der westsudanesischen Region Darfur im Februar 2003 sind bereits über 400.000 Menschen direkt oder an den Folgen des Konfliktes gestorben, mehr als 2,5 Millionen sind auf der Flucht. Massenvergewaltigungen und Massaker prägen den grausamen Alltag im Westen Sudans. Viele internationale Hilfsorganisationen haben keinen Zugang mehr zu großen Gebieten, in denen ihre Hilfe dringend benötigt wird.

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