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Bafög-Erhöhung ist wichtiges Signal!

Zum heutigen Beschluss des SPD-Parteivorstands zur Erhöhung des BAföGs in dieser Legislaturperiode erklären der Juso-Bundesvorsitzende Björn Böhning und Sascha Vogt, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: „Wir begrüßen, dass sich nach dem Präsidium heute auch der SPD-Parteivorstand auf Initiative von Jusos und Juso-Hochschulgruppen für eine spürbare Erhöhung des BAföGs ausgesprochen hat. Mindestens ebenso wichtig ist, dass nach diesem Beschluss gleichzeitig deutlich mehr Studierende BAföG bekommen sollen. Diese notwendige und überfällige Anpassung führt zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem. Damit wird deutlich, dass die SPD im Gegensatz zur Union, die in verschiedenen Bundesländern Studiengebühren eingeführt hat, finanzielle Hürden durch eine verstärkte Förderung von Studierenden aus einkommensschwächeren Schichten abbaut, anstatt neue zu errichten. Diese falsche Politik hat in den vergangenen Jahren bereits dazu geführt, dass sich deutlich weniger junge Menschen für ein Studium entscheiden. Mit der nun auf den Weg gebrachten Anpassung des BAföG kann dazu beigetragen werden, diese Entwicklung zu stoppen. Dass Frau Schavan, die in den vergangenen Monaten stets versucht hat, eine Erhöhung des BAföG zu verhindern, nun auf den fahrenden Zug aufspringen möchte, ist zum einen belustigend, zum anderen aber auch ein Eingeständnis des eigenen Versagens.
Wir werden uns in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin dafür einsetzen, dass der nun gefällte Beschluss im parlamentarischen Verfahren umgesetzt wird. Im Zentrum muss dabei stehen, dass es tatsächlich zu einer spürbaren Erhöhung, die sich an der Steigerung der Preise und Einkommen der vergangenen Jahre orientiert, sowie zu einer deutlichen Ausweitung des Empfängerkreises kommt.“ Jusos und Juso-Hochschulgruppen haben gemeinsam mit anderen Bündnispartnern die Kampagne „BAföG rauf!“ ins Leben gerufen. Bisher haben sich fast 2500 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner den dort formulierten Forderungen angeschlossen. Weitere Informationen und Materialien finden sich auf der Kampagnen-Homepage unter www.bafoeg-rauf.de.  
 

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