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Zur Änderung der ärztlichen Approbationsordnung

Der Gesetzgeber wird gebeten, in der ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO), in der Inhalt und Abläufe des Medizin-Studiums bundesweit geregelt sind, Erkenntnisse aus den Modellstudiengängen (insbesondere über das Problem-Orientierte Lernen) und weitere Vorschläge aus dem Antrag der SPD-Bundestagsfraktion vom 31.10.1997 (Bundestagsdrucksache 13/8901) zu integrieren. Von der geplanten Zusammenlegung aller drei Staatsexamina in eine Prüfung nach dem Praktischen Jahr (PJ) ist Abstand zu nehmen, da dies automatisch zu einer Verlängerung des Studiums, ähnlichen Zuständen wie in Jura mit Repititorien führt und den Einstieg ins PJ ohne zusammenfassende theoretische Prüfung ermöglicht und damit zu einem Qualitätsverlust führen kann. Die Juso-Hochschulgruppen unterstützen deshalb die Forderungen der Fachtagung Medizin gegenüber der aktuellen Planung zur Novellierung der ÄAppO.

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