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Sozialistische Alternativen für mehr Gerechtigkeit

Beim Bundeskoordinierungstreffen (BKT) in Nürnberg am vergangenen Wochenende diskutierten über 100 Teilnehmer*innen aus mehr als 50 Hochschulgruppen über die thematische Ausrichtung ihres Bundestagswahlkampfs, positionierten sich gegen Hochschulrankings und beschlossen Maßnahmen zur Anti-Sexismus-Arbeit im eigenen Verband. Daniel Choinovski wurde mit 91 % in seinem Amt als Bundesgeschäftsführer bestätigt.

Die Themenpalette der Debatten war gewohnt vielfältig und reichte von guter Arbeit an Hochschulen über die Solidarisierung mit Protestierenden gegen den Burschentag in Eisenach bis zur sozialistischen Ausrichtung einer Reform des BAföG. Die hochschulpolitische Sprecherin der bayerischen Landtagsfraktion, Isabell Zacharias, diskutierte mit den Delegierten über die Lage vor der bayrischen Landtagswahl und die Abschaffung der Studiengebühren. Auch Katharina Mahrt, Mitglied im Vorstand des freien Zusammenschluss von Student*innenschaften (fzs), diskutierte mit den Juso-Hochschulgruppen über die Herausforderungen und Perspektiven in der Bildungspolitik und den gemeinsamen Kampf für mehr Bildungsgerechtigkeit.

Mit den Beschlüssen des Bundeskoordinierungstreffens stellen sich die Juso-Hochschulgruppen inhaltlich für den Bundestagswahl und die sozialdemokratische Regieurngszeit nach einem Regierungswechsel im September auf.. Neben den inhaltlichen Debatten stand aber auch die Reflektion der eigenen Verhaltens- und Debattenkultur weit oben auf der Tagesordnung. Die Delegierten stimmten für eine ständige Anti-Sexismus-Kommission , die als Ansprechpartnerin innerhalb des Verbands zur Verfügung steht. Marie-Christine Reinert, Moritz Eyer, Lisa Sperling und Klaus Voß wurden als Mitglieder der Kommission gewählt.

Die Beschlüsse des Bundeskoordinierungstreffens findest Du im Beschlussbuch.

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