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Unvereinbarkeitsbeschluss: Burschenschafter raus aus der SPD!

Zum Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Deutschen Burschenschaft erklären Niklas Konrad, Bundesvorstandsmitglied der Juso-Hochschulgruppen, und die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann:

„Der heute getroffene Beschluss des SPD-Parteivorstandes ist ein starkes Zeichen gegen Rechts. Nach Jahren der innerparteilichen Diskussion und der einstimmigen Aufforderung des Bundesparteitages im letzten November gibt es nun endlich einen formalen Unvereinbarkeitsbeschluss. Dafür haben wir Jusos und Juso-Hochschulgruppen lange gekämpft. Für uns ist klar: Wer Mitglied in einer Burschenschaft ist, kann die Grundwerte der SPD – Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – nicht vertreten.

Rassismus, Antisemitismus und Sexismus prägen die Deutsche Burschenschaft (DB) und ihre Mitgliedsburschenschaften. Rechtsradikales Gedankengut ist tief in den Grundsätzen der DB verankert. Dies hat nicht zuletzt die wiederholte Diskussion um die Einführung eines „Ariernachweises“ gezeigt.Die DB ist in den vergangenen beiden Jahren zwar deutlich kleiner, aber zugleich noch radikaler geworden. Dies zeigen auch die personellen Überschneidungen mit der NPD und auch der AfD.

Wir werden uns nach diesem Beschluss jedoch nicht zurücklehnen: Burschenschaften und ihre Ideologie müssen weiterhin bekämpft werden – vor Ort in den Hochschulen und in der gesamten Gesellschaft!“

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