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Recht auf Bildung für Geflüchtete gewährleisten!

Zur aktuellen Debatte um die Flüchtlingspolitik erklärt Niklas Konrad, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Das deutsche Bildungssystem reagiert auf Geflüchtete mit Ausschluss, Segregation und Sondermaßnahmen. Das Recht auf Bildung gilt aber für alle Menschen, die in der Bundesrepublik leben, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Geflüchteten wird dieses Recht jedoch vielfach verwehrt. Das muss sich ändern!

Maßnahmen zur Verbesserung der Bildungssituation von Geflüchteten umfassen insbesondere die Möglichkeit der unverzüglichen Teilhabe in regulären Bildungsinstitutionen sowie die Bereitstellung von Bildungsangeboten ab dem ersten Tag. Außerdem müssen Regularien oder Verfahrensweisen, die einen Schul- und Hochschulbesuch oder eine Ausbildung verhindern, abgeschafft werden. Es ist eine gesamtstaatliche Pflicht von Bund, Ländern und Kommunen, das Recht auf Bildung von jungen Geflüchteten zu gewährleisten!

Jeden Montag demonstrieren in der Bundesrepublik Anhänger*innen von AfD, PEGIDA & Co für die Einschränkung des Asylrechts. Es wäre falsch, auf diffuse Ängste und rassistische Parolen in der Bevölkerung einzugehen. Stattdessen müssen wir uns diesem Hass entgegenstellen und auf die Situation der Geflüchteten aufmerksam machen!“

 

Hintergrund:

Die Juso-Hochschulgruppen haben im Rahmen der aktuellen Debatte um die Flüchtlingspolitik ein Positionspapier mit Maßnahmen im Bildungsbereich veröffentlicht. Das Papier findet sich hier.

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