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Studijob gesucht? Nicht unter 8,50 €!

„Gute Arbeit“ war im vergangenen Jahr für uns ein zentrales Thema, nicht nur auf dem letzten Bundeskoordinierungstreffen und dem Seminarwochenende, sondern auch in unserer täglichen Arbeit vor Ort, auf Landes- und Bundesebene. Dabei haben wir insbesondere auf die Ausgestaltung des Mindestlohns eingewirkt, der seit Anfang dieses Jahres endlich gilt.

Volljährige Studierende müssen jetzt 8,50 Euro pro Stunde erhalten, auch bei freiwilligen Praktika, die länger als drei Monate dauern. Dazu kommen weitere Rechte für alle Praktikant*innen. Allein das verabschiedete Gesetz reicht jedoch nicht. Es kommt jetzt darauf an, die Studierenden über ihre Rechte zu informieren und so die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns zu gewährleisten. Daran knüpfen wir mit unserem Kampagnen-Element zum Mindestlohn an.

Damit die Menschen einfordern, was ihnen zusteht, werden wir unsere Kampagne starten und mit unserer Postkarte „Studijob gesucht – aber nicht unter 8,50 €!“ auf dem Campus über den Mindestlohn informieren. Außerdem haben wir ein Aktionspaket zusammengestellt, das einfache Möglichkeiten für verschiedene Verteil- und Informationsaktionen bietet.

Nicht nur über den direkten Kontakt, sondern ebenso bei Facebook und mit anderen Onlinemedien, wollen wir unsere Kampagne verbreiten. Dazu können Fotos von Aktionen auf dem Campus dienen, die in einem Online-Fotoalbum gesammelt werden. Außerdem das Motiv der Postkarte als Facebook-Banner downloaden.

Mit den neuen Materialien werden wir uns vor Ort für eine gerechte Beschäftigung und für studentische Beschäftigte an den Hochschulen, aber auch in anderen Beschäftigungsverhältnissen einzusetzen.

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