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AfD schickt Burschenschafter in die Bürgerschaft

Anlässlich des Einzugs von AfD-Politiker und Burschenschafter Alexander Wolf in die Hamburgische Bürgerschaft erklärt Niklas Konrad, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Während in Sachsen durch das Ausscheiden der NPD Burschenschafter aus dem Landtag fliegen, ermöglicht die AfD ihnen den Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft. Hier offenbart sich der reaktionäre und rechtspopulistische Charakter der AfD.

Burschenschafter Wolf ist kein Einzelfall. Immer wieder zeigen sich Verbindungen der AfD mit dem Burschenschafter-Milieu. Sie selbst und ihre Programmatik sind offen für Rechtsradikale. Es gilt, die AfD und ihren Charakter zu entlarven – in den Parlamenten und auf den Straßen. Wir werden auf diesem Wege weiter für eine offene und tolerante 

Gesellschaft streiten.“



Zum Hintergrund
Alexander Wolf ist Alter Herr der vom Verfassungsschutz beobachteten Münchener Burschenschaft Danubia. Diese bekennt sich zur „deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft“ und ist Mitglied des Dachverbandes „Deutsche Burschenschaft“, zu welchem die SPD im letzten Jahr einen Unvereinbarkeitsbeschluss gefasst hat. Wolf kandidierte auf Landeslistenplatz 9 der AfD. Er zieht mit 1699 Stimmen in die Hamburgische Bürgerschaft ein.

Im November 2014 haben die Juso-Hochschulgruppen ein 
Dossier zur Bildungs- und Hochschulpolitik der AfD veröffentlicht. Dort geben wir unter anderem auch einen Überblick über die Verflechtungen der AfD ins burschenschaftliche Milieu.

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