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Zeit für gute Arbeit in der Wissenschaft!

Zur heutigen Einigung der Regierungsfraktionen zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes erklärt Philip Kroner, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Die SPD hat in der Großen Koalition Verbesserungen für Beschäftigung in der Wissenschaft durchgesetzt. Es ist ein Erfolg, dass zukünftig die Vertragslaufzeit grundsätzlich an die Qualifikationsdauer gekoppelt werden soll. Zudem sollen nichtwissenschaftliche Angestellte endlich nicht mehr nach Sonderrecht befristet werden können. Damit wird die Befristungswut an den Hochschulen eingedämmt. Union und Wissenschaftslobby konnten das glücklicherweise nicht aufhalten.

Die Änderungen werden zurecht als Meilenstein bezeichnet. Aber auch ein Meilenstein zeigt nur die Entfernung zum Ziel an. Das Ziel sind gute, planbare Perspektiven für alle Beschäftigten an den Hochschulen. Das gilt gerade für diejenigen, die derzeit noch von Drittmitteln abhängen. Dafür muss die Bundespolitik weiter arbeiten. Insbesondere braucht es eine zweijährige Mindestvertragslaufzeit für alle. Das sind zentrale Forderungen, für die sich die SPD starken machen und für die sie neue Mehrheiten suchen muss.“

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