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Wir wollen auf der Wohnungssuche nicht länger in die Röhre gucken!

Wir wollen auf der Wohnungssuche nicht länger in die Röhre gucken!

Zum heute stattfindenden Fachgespräch „Wohnungsnot in Hochschulstädten“ des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erklärt Josefine Geib, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Wir begrüßen die von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) gestartete Initiative für ein neues Modellvorhaben zum nachhaltigen Wohnen für Studierende und Auszubildende mit einem Volumen von 120 Millionen. Das ist ein guter Anfang, es muss aber noch mehr passieren. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, insbesondere auch für Studierende. Das wird sich zu Beginn des Wintersemesters wieder besonders deutlich zeigen. Viele Studierende müssen dann auf der Suche nach günstigem Wohnraum wieder in die Röhre gucken.

Denn während die Zahl der Studierenden in den letzten Jahren stetig gewachsen ist und die Mieten in vielen Städten exorbitant angestiegen sind, hält die Zahl der Wohnheimplätze diesen Entwicklungen nicht stand. Wir unterstützen die Forderung des DSW und fordern Bund und Länder dazu auf, insgesamt mindestens 25.000 neue, preisgünstige Wohnheimplätze für Studierende zu schaffen. Dabei muss als absolute Mietobergrenze die BAföG-Wohnpauschale (ab Oktober 2016 250 Euro) gelten.“

Zum Hintergrund:
Heute findet eine öffentliche Anhörung des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Titel „Wohnungsnot in Hochschulstädten“ statt. Die Stellungnahme des Deutschen Studentenwerks dazu findet sich hier.

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