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Wir unterstützen die GEW-Aktionswoche „Traumjob Wissenschaft“

Anlässlich der heute beginnenden Aktionswoche „Traumjob Wissenschaft“ der GEW erklärt Philip Kroner, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Wir sind solidarisch mit den Beschäftigten an den Hochschulen. Die aktuellen Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden. Genau diese Botschaft muss von Aktionen in den kommenden Tagen ausgehen. Am Donnerstag wird die wichtige Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes im Bundestag diskutiert. Sie bietet die Chance, prekäre Befristungen einzudämmen. Damit erhielten mehr Beschäftigte eine sichere Perspektive.

Aber der aktuelle Gesetzesentwurf hat großen Nachbesserungsbedarf. Das betrifft angestellte Studierende wie auch die Promovierenden. Studierende dürfen keiner gesonderten Beschäftigungshöchstdauer von vier Jahren unterliegen. Das bestraft alle, die während des Studiums bereits intensiv in die Arbeit an der Hochschule einbezogen sind. Wer früh diesen Weg geht und zur Studienfinanzierung nutzt, unterliegt dadurch einer faktischen Studienhöchstdauer.

Für Promovierende muss klargestellt werden, dass 50 Prozent der Arbeitszeit der eigenen Qualifikation vorbehalten sind. Denn diese Zeit gehört ihnen selbst und nicht der Arbeit. Nur gute Bedingungen im Wissenschaftssystem ermöglichen gleichzeitig auch gute Lehre. Anteil daran haben auch Beschäftigte in Drittmittel-Projekten, die oft sehr kurz befristet sind. Wir wollen Dauerstellen für Daueraufgaben.“

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