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Internationale Mobilität für alle - ERASMUS+ ausbauen!

Zum Beschluss des Europaparlaments vom 12. April über Verbesserungen des Programms ERASMUS+ erklärt Josefine Geib, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Wir begrüßen die im Europaparlament abgestimmten Forderungen nach Veränderungen von ERASMUS+ ausdrücklich. Dass junge Menschen in Gegenden mit besonders hoher Arbeitslosigkeit gezielter angesprochen werden sollen, ist dringend notwendig. Auch die Entwicklung flankierender Maßnahmen, beispielsweise im Sprachbereich, für Menschen mit geringeren Basiskompetenzen sowie die Beteiligung kleinerer und mittlerer Ausbildungsbetriebe sind weitere Schritte in die richtige Richtung.

Doch um internationale Mobilität tatsächlich allen Menschen zu ermöglichen, sind weitere Veränderungen am Programm notwendig. Die Zahl der teilnehmenden Länder muss noch stärker über die EU-Staaten hinaus erweitert werden. Die ERASMUS+-Mittel müssen in bedarfsdeckender Weise erhöht und die Zahl der Plätze sollte bedarfs- und ortsgerecht ausgeweitet werden. Darüber hinaus muss die zeitnahe und verlässliche Anerkennung der im Austausch erbrachten Leistungen gewährleistet werden. Nur so kann ERASMUS+ das werden, was es sein sollte: Ein wirklich allen zugängliches Austauschprogramm, das internationale Mobilität und interkulturelle Erfahrungen ermöglicht.“

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