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Bildung ist keine Ware – Studiengebühren für internationale Studierende verhindern!

Zu den Plänen der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bündnis 90/die Grünen), Studiengebühren für internationale Studierende einzuführen, erklärt Max Meisenheimer, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Studiengebühren gehören in die Tonne! Sie sind ungerecht und zeichnen ein ökonomisiertes Bildungsideal. Die soziale Selektivität beim Zugang zu Hochschulen wird durch die Einführung von Gebühren weiter befördert. Studiengebühren stehen einem offenen und gerechten Bildungssystem entgegen. Wir Juso-Hochschulgruppen lehnen Studiengebühren grundsätzlich und für alle Gruppen ab. Insbesondere der Plan, Gebühren nur für internationale Studierende einzuführen, hinterlässt einen üblen Nachgeschmack. Hier jetzt die Unterscheidung zwischen deutschen und nicht-deutschen Studierenden aufzumachen, ist ganz klar diskriminierend.

Studiengebühren sind keine Option der Hochschulfinanzierung! Statt internationale Studierende zur Kasse zu bitten, um klamme Hochschulkassen auszubessern, braucht es breite öffentliche Investitionen zur Stärkung aller Hochschulen. Außerdem sollte die Frage im Fokus stehen, wie wir unsere Hochschulen sozial und international öffnen können. Für die Internationalisierung des Hochschulsystems ist der Vorschlag von Theresia Bauer jedenfalls ein offener Schlag ins Gesicht.“

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