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#grlpwr

Keine freien, kritischen Hochschulen, ohne dass diese feministisch seien! Macht Platz für die Riot Grrrls in den Juso-Hochschulgruppen!

Die Riot-Grrrl-Bewegung hat ihren Ursprung in den 1990ern an der Olympia University in Washington D.C. Weibliche* studentische Punk-Rock-Musikerinnen* schlossen sich zusammen, um sich den patriarchalen Verhältnissen in der Musikindustrie und in der Gesellschaft entgegenzustellen. Seitdem kämpfen Riot Grrrls auf der ganzen Welt gemeinsam gegen Sexismus, gegen das Patriarchat und für Frauen*-Empowerment!

Wir Juso-Hochschulgruppen verstehen uns als queer*feministischer Richtungsverband. Das heißt wir streiten für eine Gesellschaft, in der Selbstverwirklichung und der persönliche Lebensweg nicht durch Geschlechterstereotypen und strukturelle Sexismen beschränkt werden.

Hochschulen können durch ihre exponierte gesellschaftliche Stellung Ausgangspunkt von Veränderungen sein und tragen daher gesellschaftliche Verantwortung. Sie müssen sich als Hochburgen feministischer Kämpfe verstehen und sich der Überwindung patriarchaler Machtverhältnisse verschreiben - innerhalb der eigenen Strukturen, aber auch darüber hinausgehend in der Gesellschaft. Die Realität aber sieht anders aus. Frauen* sind in der Wissenschaft unterrepräsentiert und zahllosen Hürden ausgesetzt. An Hochschulen dominiert das binäre Geschlechtersystem - von der Immatrikulation bis hin zu den Toiletten. Und Sexismus ist an der Tagesordnung, strukturell wie inhaltlich.

Das nehmen wir nicht hin: Es ist Zeit, den Aufstand zu starten! Unter dem Motto Support Your Local Girl Gang - Unser Studiprotest heißt #grlpwr wollen wir gemeinsam den Campus erobern!

In unserem Aktions-Paket findet Ihr kreative Materialien, wie unser Zine, die Postkarte, den Sticker und Guerilla-Aktionsvorschläge.

#grlpwr tragen wir auch ins Netz: Hier könnt Ihr das Facebook-Titelbild herunterladen.

Unsere Forderungen:

  • Ein neues Selbstverständnis der Hochschulen als Orte feministischer Kämpfe
  • Frauen*quoten von mind. 50% für den Wissenschaftsbetrieb
  • Feministische Perspektiven als verpflichtender Bestandteil in Lehre und Forschung
  • Empowerment und die Stärkung von Frauen*netzwerken
  • Den Aufbruch von männlich dominierten Strukturen in der Hochschulpolitik
  • Gender Budgeting in allen Hochschulhaushalten
  • Schutzräume für alle und LGBTIQ*-Beratung
  • hochschulinterne Rechtsgrundlagen zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt und anderen Sexismen am Campus
  • Die Sichtbarmachung aller Geschlechtsidentitäten

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