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Das BAföG geht an der Lebensrealität der Studierenden vorbei

Zur heute veröffentlichten Studie des Berliner Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie zur Höhe der momentanen BAföG-Sätze erklärt Aljoscha Dalkner, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Das BAföG in seiner jetzigen Form geht an der Lebensrealität der Studierenden vorbei. Es bedarf endlich einer Orientierung an den Ergebnissen der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. Zusätzlich brauchen wir die regelmäßige Anpassung der BAföG-Sätze und eine Anpassung der studentischen Krankenversicherung.

Neben der Erhöhung der BAföG-Sätze müssen auch endlich strukturelle Reformen durchgeführt werden. Das BAföG passt in der heutigen Form nicht auf individuelle Bildungswege abseits von Leistungsdruck und Regelstudienzeit. Indem Altersgrenzen abgeschafft und die Vermögensfreibeträge angepasst werden, kann das BAföG auch endlich als Weiterbildungsfinanzierung nutzbar gemacht werden. Langfristig muss das Ziel ein bedarfsdeckendes sowie alters- und elternunabhängiges BAföG, als Vollzuschuss sein.“

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