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Studiengebühren für internationale Studierende sind diskriminierend!

Zu den im Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen beschlossenen Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende erklärt Jasmin Delveaux, Mitglied im Bundesvorstand der Juso Hochschulgruppen:

„Schwarz-Gelb ist ideenlos wie eh und je. Anstatt die Hochschulen in NRW vernünftig auszufinanzieren, werden jetzt wieder Studierende zur Kasse gebeten. Studiengebühren für internationale Studierende sind sozial ungerecht und diskriminierend. Sie müssen mit allen Mitteln verhindert werden. Das Studium muss gebührenfrei gestaltet sein und allen offenstehen, egal woher sie kommen. Zukünftig müssen Nicht-EU-Studierende 1500 Euro pro Semester zahlen. Eine erfolgreiche Internationalisierung der Hochschulen sieht anders aus.

Damit schließen sich CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen einer Entwicklung an, die bereits in Baden-Württemberg begonnen hat, wo auf Initiative der Grünen ebenfalls Studiengebühren für internationale Studierende eingeführt wurden. Klar ist: Die SPD ist die Partei, die für gebührenfreie Bildung steht. Wir unterstützen die Studierendenproteste vor Ort und rufen die Hochschulleitungen dazu auf, sich gegen die Einführung diskriminierender Gebühren auszusprechen.“

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