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Dringender Handlungsbedarf bei sozialer Lage von Studierenden

Dringender Handlungsbedarf bei sozialer Lage von Studierenden

Zur heutigen Vorstellung der Ergebnisse der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks erklärt Torrent Balsamo, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Die Sozialerhebung zeigt: Die soziale Lage der Studierenden spannt sich zunehmend an. Die Kosten für ein Studium nehmen weiter zu. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Situation zu entschärfen. Die größten Probleme sind fehlender Wohnraum und steigende Mieten. Bezahlbarer Wohnraum muss daher stärker ausgebaut werden. Insbesondere die Studierendenwerke brauchen dabei Unterstützung vom Bund im Rahmen eines Hochschulsozialpakts.

Auch die hohe Nebenerwerbsquote und der gestiegene Unterstützungsbedarf durch die Eltern zeigen, dass Studieren zunehmend teuer wird. Gerecht ist, wenn alle studieren können, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Dazu muss das BAföG bedarfsdeckend erhöht und regelmäßig angepasst werden, um Studierenden finanzielle Sicherheit zu geben. Wir begrüßen sehr, dass die SPD hierzu am vergangenen Sonntag unsere Forderungen in ihr Regierungsprogramm aufgenommen hat. Um die soziale Öffnung der Hochschulen nicht zu gefährden, bedarf es eines politischen Wechsels. Die Entscheidung über die soziale Lage der Studierenden fällt daher auch bei der Bundestagswahl am 24. September.“

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