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Einlenken der SPD wird sich auszahlen – BAföG wird gerechter

Gemeinsame Pressemitteilung von Jusos und Juso-Hochschulgruppen:

Einlenken der SPD wird sich auszahlen – BAföG wird gerechter

Zum Einlenken der SPD beim Thema BAföG erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann:

„Angela Merkel regiert an der jungen Generation vorbei. Die SPD ist die einzige Partei, die Lösungen anbietet, um das Leben von jungen Menschen konkret zu verbessern. Dafür hat sie das richtige Programm. Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, Investitionen in Schulen, Hochschulen und Wohnraum – die SPD zeigt mit diesem Programm, dass ihr junge Leute nicht egal sind. Beim BAföG allerdings war noch Nachbesserungsbedarf. Und die Jusos und Juso-Hochschulgruppen haben diese Nachbesserung gemeinsam durchgesetzt.“

Mia Thiel, Bundesvorstandsmitglied der Juso-Hochschulgruppen, ergänzt:

„Viele Studierende arbeiten neben dem Studium häufig 20 Stunden oder mehr, aber viel schlimmer noch: der häufigste Grund für die Entscheidung gegen ein Studium ist, kein Geld dafür zu haben. Natürlich geht es nicht darum, dass alle Menschen studieren müssen,  berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig. Wenn sich aber vor allem Menschen aus Arbeiter*innenhaushalten gegen ein Studium entscheiden, weil die Finanzierung nicht stimmt, ist das ungerecht. Das BAföG muss dringend erhöht und im Anschluss regelmäßig angepasst werden. Laut den Gewerkschaften beträgt die zu schließende Lücke aktuell über sechs Prozent steigt aber unablässig. Wer in der Bildung nicht auf einen freien Zugang unabhängig vom Geldbeutel der Eltern setzt, wie die Union, der hat nicht verstanden, was Gerechtigkeit für junge Menschen bedeutet.“

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