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BAföG muss ausgebaut werden

Zur heute veröffentlichten Zahl der BAföG-Empfängerinnen und Empfänger im Jahr 2016 äußern sich Johanna Uekermann, Bundesvorsitzende der Jusos, sowie Aljoscha Dalkner, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen.

Aljoscha Dalkner erklärt:

„Das Deutsche Studierendenwerk kam in seiner letzten Sozialerhebung zu dem Schluss, dass die Voraussetzungen für Bezug von BAföG nicht mehr den Lebensrealitäten entsprechen. Die niedrige Zahl an BAföG-Empfänger*innen ist daher nicht hinnehmbar. Das BAföG muss dringend für mehr Menschen geöffnet werden. Wenn sich nicht alle ein Studium leisten können, ist die soziale Öffnung der Hochschulen bedroht. Das BAföG muss wieder das zentrale Instrument für die Studienfinanzierung sein. Nur so kann die soziale Öffnung der Hochschulen sichergestellt werden.“

Johanna Uekermann erklärt:

„Niemand darf aus finanziellen Gründen vom Studium abgehalten werden, deswegen hat die SPD damals das BAföG eingeführt. Auch heute ist die SPD die Partei der offenen Hochschulen. Wir haben im SPD-Wahlprogramm klar ausgearbeitet, wie das BAföG weiterentwickelt werden muss. Die Fördersätze und Einkommensgrenzen müssen erhöht werden, damit sich auch in Zukunft alle Menschen ein Studium leisten können. Und wir werden die Altersgrenzen anheben und zukünftig auch Weiterbildungs- und Teilzeitstudierende fördern, damit das BAföG seinen Teil zum lebenslangen Lernen leistet. Auch in Zukunft sollen alle Menschen eine gute Bildung und Ausbildung erhalten.“

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