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BAföG-Bericht zeigt dramatische Lage der Studierenden - Sofortige Reform notwendig!

Zum gestern veröffentlichten BAföG-Bericht der Bundesregierung erklärt Aljoscha Dalkner, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Der BAföG-Bericht zeigt die dramatische Lage der Studierenden. Eine sofortige Erhöhung der Freibeträge und Bedarfssätze beim BAföG sind unumgänglich. Die Juso-Hochschulgruppen weisen seit Jahren gemeinsam mit Studierendenvertreter*innen auf die Mängel des BAföG hin. Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund des niedrigen Einkommens ihrer Eltern nicht studieren können. Die letzte BAföG-Reform ist nachweislich nicht ausreichend gewesen.

Die geschäftsführende Bundesregierung muss nun unverzüglich handeln. Eine Erhöhung der Bedarfssätze muss die steigenden Lebenshaltungskosten auffangen. Gerade Wohnraum wird immer teurer. Der BAföG-Bericht zeigt weiterhin, dass die Freibeträge nicht realitätsnah sind. Immer mehr Studierende fallen aus der Förderung, obwohl ihnen ihre Eltern ein Studium nicht finanzieren können. Das Versagen in den letzten Jahren macht deutlich, dass wir eine regelmäßige Anpassung des BAföG brauchen.“

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