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Fall Germania: Keine reaktionären Vereinigungen an Hochschulen!

Zum Auflösungsverfahren gegen die Burschenschaft Germania in Österreich, erklärt Aljoscha Dalkner, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Wir begrüßen das Auflösungsverfahren gegen die Burschenschaft Germania. Dieses kann auch Vorbild für Deutschland sein. Ebenso sind in Deutschland Studentenverbindungen mehrfach durch Geschichtsrevisionismus und rechte Ausfälle aufgefallen. Diese sind seit Jahren durch die Recherche engagierter Studierender und Journalist*innen offengelegt. Genau wie in Österreich bilden in Deutschland Studentenverbindungen ein Rekrutierungs- und Sammelbecken für völkisch-nationalistische Parteien wie AfD und NPD.

Der Fall der Burschenschaft Germania zeigt, dass dieses Problem zu lange von der Gesellschaft, aber auch den Parteien ignoriert wurde. Rassismus, Antifeminismus und Antisemitismus werden in dieser Umgebung regelmäßig normalisiert. Hier muss aufgeklärt und das Problem in der öffentlichen Debatte präsent er werden. Daher ist es notwendig, dass die SPD den Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Deutschen Burschenschaft auf weitere Studentenverbindungen ausweitet.“   

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