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Heraus zum Frauen*kampftag - Heraus zum Feministischen März!

Durch Europa zieht seit einiger Zeit ein antifeministischer, national-konservativer Gegenwind, der versucht, Errungenschaften aktueller und vergangener feministischer Kämpfe zu diffamieren. Rechtsnationalistische Kräfte zeichnen starre Rollenbilder und verbreiten einen Gesellschaftsentwurf, der nur zwei Geschlechter und für diese antiquierte Rollenbilder vorsieht. Homo- und Trans*feindlichkeit sind mit neuem Ausmaß in der Mitte der Gesellschaft und auch an den Hochschulen angekommen. Kampagnen wie #metoo zeigten zuletzt, dass sich die strukturelle Benachteiligung von Frauen* regelmäßig auch durch sexualisierte Gewalt, sexuelle Belästigung und frauen*verachtendendes Verhalten niederschlägt - jede zweite Studentin* erfährt während des Studiums sexualisierte Gewalt. Auch im Wissenschaftsbetrieb schließen nur 20% der promovierenden Frauen* mit einer Habilitation ab, knapp 22% der Professuren sind weiblich besetzt und häufiger befristet oder schlechter vergütet.

Das können wir nicht so hinnehmen!

Anlässlich des heutigen Frauen*kampftags rufen wir dazu auf, gemeinsam für eine feministische und selbstbestimmte Gesellschaft und Hochschule zu streiten und unseren Forderungen Ausdruck zu verleihen!

Wir als Juso-Hochschulgruppen verstehen uns als (queer*-)feministischer Richtungsverband und somit auch als ein Teil des Kampfes für ein freies, selbstbestimmtes Leben aller Menschen. Ob an den Hochschulen, in unserem Verband oder in der Gesellschaft allgemein – der Kampf um die Befreiung der Frau* und die Überwindung der männlichen hin zu menschlichen Gesellschaft stehen für uns nicht nur heute auf der Tagesordnung – sondern immer und überall. Wir müssen sowohl heute, als auch an jedem anderen Tag gemeinsam auf die Straße gehen und uns auch an jedem anderen Ort dem antifeministischen Backlash kämpferisch entgegenstellen!

Der feministische März hat gerade erst begonnen!

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