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Proteste sind notwendig!

Zum Start der bundesweiten Bildungsproteste in dieser Woche erklärt Amina Yousaf vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: „Wir rufen dazu auf, sich aktiv an den Protestaktionen in den zahlreichen Städten zu beteiligen. Wir kämpfen gemeinsam für ein offenes, durchlässiges und gerechtes Bildungssystem. Die Hochschulen platzen aus allen Nähten. Zusätzliche Studienplätze müssen schnellstmöglich geschaffen und ausreichend finanziert werden. Um der Wohnungsnot entgegenzuwirken fordern wir einen Wohnungspakt, ein Bund-Länder-Programm zum Ausbau von Wohnheimplätzen. Zudem muss auch die soziale Infrastruktur an steigende Studierendenzahlen angepasst werden. Die Verschärfung der Situation an den Hochschulen - ebenso wie die enormen Missstände im gesamten Bildungssystem - bringen immer mehr junge Menschen mit dem Willen zusammen, etwas zu ändern und um ihre Empörung zu zeigen. Mit Demonstrationen und kreativen Protestaktionen soll in dieser Woche auf die Probleme im deutschen Bildungswesen aufmerksam gemacht werden.“