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Frau Schavan bläst der Wind ins Gesicht

Fast 80 Prozent der universitären Bachelorabsolventinnen und –absolventen studieren laut der neuen INCHER-Studie nach ihrem Abschluss weiter. Diese Zahl darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass der Master-Zugang mittlerweile durch Quoten, NCs und Auswahlverfahren zu einer weiteren Hürde in unserem Bildungssystem geworden ist! Wenn Studierende nach ihren persönlichen Neigungen und Interessen selbst über ihren Bildungsweg entscheiden können sollen, brauchen wir einen Rechtsanspruch auf einen Masterstudienplatz, damit jede und jeder individuell entscheiden kann, ob nach dem Bachelor der Einstig ins Berufsleben oder ein Masterstudium das richtige ist. Außerdem müssen sowohl für den Bachelor als auch für den Master endlich bundeseinheitliche und eigenständige Kompetenz-Profile entwickelt werden. Nur so wird der Einstieg in den Beruf auch ohne einen Master zu einer tatsächlichen Option! Mehr befristete Verträge und geringere Einkommen als Absolventinnen und Absolventen der alten Studiengänge – das sind nun wirklich keine Ergebnisse, die zu Luftsprüngen führen sollten.“