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Rassistisches Gedankengut hat in der SPD nichts verloren!

„Das Parteiordnungsverfahren gegen Thilo Sarrazin ist längst überfällig. Rassistisches und antisemitisches Gedankengut haben in der Sozialdemokratie nichts verloren. Herr Sarrazin nutzt nationalsozialistische Rassenlehre, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit, um sein Buch zu verkaufen. Die wirre Mischung aus statistischen Taschenspielertricks, Lügen und Polemik ist gefährlich und schafft Ressentiments, die das Zusammenleben in unserer Gesellschaft angreifen. Erschreckend an dieser Inszenierung als Tabubrecher ist, dass sie funktioniert. So erfährt Sarrazin in Teilen Unterstützung von Roland Koch, Helmut Markwort und anderen. Eigentlich wäre zu erwarten, dass es in dieser Gesellschaft einen Grundkonsens hinsichtlich der Grundrechte, wie der Religionsfreiheit gebe. Mit einer ernsthaften Integrationsdebatte hat das alles selbstverständlich nichts zu tun. Wir müssen zurück zu einer sachlichen Debatte, in der kulturelle Vielfalt als Bereicherung der Gesamtgesellschaft dient. Ungleich verteilte Chancen müssen konsequent beseitigt und Bildungschancen ermöglicht werden um allen hier lebenden Menschen ein gleiches Recht auf Teilhabe im öffentlichen Leben zu gewährleisten.“