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Bundeskoordinierungstreffen nimmt Schwarz-Gelb ins Visier

Das Bundeskoordinierungstreffen am letzten Wochenende hat die verfehlte Politik von Scharz-Gelb in fast allen Punkten kritisiert. Annette Schavan führt immer noch weitgehend frei von Ergebnissen ihr Ministerium und kommt an den zentralen Baustellen des Bildungssystems nicht voran. Eine höhere Durchlässigkeit versucht sie mit einem kontraproduktiven Stipendiensystem zu lösen, die Hochschulzulassung soll mit einem Verfahren gelöst werden, von dem keiner weiß, ob es funktioniert und für die Qualitätsoffensive stehen lächerlich geringe Beträge zur Debatte. Schwarz-Gelb hat immer noch kein Verständnis für die wahren Probleme im Bildungssystem gefunden. Unter anderem deshalb hat das Bundeskoordinierungstreffen mit großer Mehrheit beschlossen, sich weiterhin am Bildungsstreik zu beteiligen, um die Bundesministerium weiter zu treiben. Dafür sollen verstärkt Lehrende und das Personal an den Hochschulen gewonnen werden, die unter der massiven Unterfinanzierung genauso zu leiden haben. Erst dann bestehen die Voraussetzungen für eine komplette Bestreikung der Hochschulen. Ferner standen die Wahlen für das Amt des/r Bundesgeschäftführer/in an, für das Tobias Keim mit sehr großer Mehrheit gewählt wurde. Martin Timpe, der zwei Jahre im Bundesvorstand und 1 ½ Jahre als Bundesgeschäftführer den Verband maßgeblich mitgestaltet hat, wurde unter großem Beifall verabschiedet.