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Die Hochschulrektorenkonferenz muss endlich handeln

Zur morgigen Senatssitzung der Hochschulrektorenkonferenz erklärt Erkan Ertan vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: „Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat auf ihrer letzten Sitzung beschlossen,  dass sogenannte „Thementage“ an allen Hochschulen vor Ort zur Weiterführung des Bologna-Prozesses Anfang des Semesters durchgeführt werden sollen. Diesem Beschluss sind aber bis heute weder die Präsidentin Frau Wintermantel noch die Hochschulrektorinnen und –rektoren nachgekommen.  Einzelne Reformschritte einiger weniger Hochschulen reichen nicht aus. Nach zehn Jahren Reformzeit müssen flächendeckend studierendenfreundliche Korrekturen eingeleitet und an den Hochschulen direkt vor Ort – auch mit externer Hilfe – diskutiert und umgesetzt werden. Wir erwarten, dass Frau Wintermantel auf der morgigen Senatssitzung die Thementage erneut auf die Tagesordnung setzt, endlich konkrete Handlungsschritte vorschlägt und an diese an den Hochschulen vor Ort umgesetzt werden. Es bleibt keine Zeit mehr für weitere Kompetenzstreitigkeiten und Ausreden.  Wenn die HRK den Bologna-Prozess nachhaltig korrigieren möchte, dann muss sie umgehend konkrete Schritte vorbereiten und für die Umsetzung der sogenannten Thementage an den Hochschulen vor Ort werben. Andernfalls werden die Studierenden ihren Protest auf den Straßen fortführen müssen und dort auf die Missstände weiter aufmerksam machen.“