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LehrerInnenausbildung verbessern

Zur morgigen Sitzung der Kulturministerkonferenz erklärt Marie-Christine Reinert vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: „Wir Juso-Hochschulgruppen begrüßen, dass das Thema LehrerInnenausbildung bei der morgigen Sitzung der Kulturministerkonferenz auf der Tagesordnung steht. Unter der unzureichenden pädagogischen Vorbereitung der Lehramtsstudierenden leiden nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer selbst. Durch die Umstellung des Lehramtsstudiums auf Bachelor und Master hat sich die Situation der Studierenden durch mehr Zeit- und Leistungsdruck weiter verschlechtert. Hinzugekommen ist außerdem die Ungewissheit, nach dem Abschluss des Bachelors überhaupt einen für den LehrerInnenberuf nötigen Masterstudienplatz zu bekommen. Wir Juso-Hochschulgruppen erwarten von der morgigen Sitzung, dass eine ernsthafte Diskussion über eine qualitative Reform des Lehramtsstudiums geführt wird. Den Studierenden müssen vermehrt pädagogische und didaktische Qualifikationen vermittelt und frühe praktische Erfahrungen ermöglicht werden. Alle Bundesländer sollen außerdem gerade in Zeiten eines LehrerInnenmangels dazu angehalten werden, ausreichend Studienplätze zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören auch ausreichend Master-Plätze für alle Bachelor-AbsolventInnen, die nur durch einen Rechtsanspruch auf das Master-Studium garantiert werden können. Des Weiteren fordern wir eine einheitliche Bezahlung aller Lehrerinnen und Lehrer, egal in welchem Bundesland und egal an welcher Schule sie unterrichten.“