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Jugendarbeitslosigkeit steigt durch Krise

Während die allgemeine Arbeitslosigkeit im letzten Jahr um 5,3% stieg, war unter den Menschen bis 24 Jahre ein Anstieg von 16% zu verzeichnen. Ein dramatischer Auswuchs für junge Menschen, die gerade mit ihrer Ausbildung und ihrem Studium abgeschlossen haben und dann gleich in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Grund für die gestiegene Arbeitslosigkeit sind viele prekäre Beschäftigungsmodelle, in denen sich junge Menschen häufig befinden und die wir Juso-Hochschulgruppen seit langem kritisieren. Nicht selten sind Menschen in dieser Altersklasse in kurzen Beschäftigungsverhältnissen oder haben nach ihrer Ausbildung massive Probleme in ordentliche und feste Beschäftigungsverhältnisse übernommen zu werden. Die Studie zeigt ebenfalls, dass seit Beginn der Wirtschaftskrise auch die Anzahl der Ausbildungsplätze um fast 10% bundesweit zurückgegangen sind. 50.000 fehlende Ausbildungsplätze sind 50.000 junge Menschen, denen der Weg zu einem Berufsabschluss verwehrt wird - ein untragbarer Zustand aus Sicht der Juso-Hochschulgruppen.