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Juso-Hochschulgruppen Thüringen starten Landtagswahlkampf

Gemeinsam führten die Hochschulgruppe aus Erfurt sowie die Hochschulgruppe aus Jena bereits eine zweiwöchige Hochschultour durch, die bereits sieben Hochschulstandorte in ganz Thüringen abgedeckt hat. Ziel war es, auch dort studentische WählerInnen anzusprechen, wo keine Juso-Hochschulgruppe vor Ort ist, um Wahlkampf zu machen. Unter dem Motto „Verwaltungsgebühren abwählen“ wurden zunächst die kleineren Hochschulen im Bundesland angefahren. Die Resonanz war anfangs zwar verhalten, steigerte sich jedoch mit der Zeit. An einigen Hochschulen versuchte man gar, uns durch Verbote vom Verteilen unserer Materialien abzuhalten. Entmutigen ließen wir uns dadurch aber nicht, was durch das Interesse der Studierenden honoriert wurde. Das Hauptanliegen der Kampagne war es, wie das Motto schon preisgibt, gegen den Verwaltungskostenbeitrag zu kämpfen, der in Thüringen mit 50€ pro Semester zu Buche schlägt. Mit einem Regierungswechsel im August wird diese versteckte Studiengebühr endlich der Vergangenheit angehören. Daneben haben wir aber auch andere Themen in das Blickfeld Studierenden gerückt. So warben wir neben dem Mindestlohn auch für mehr Umweltbewusstsein durch die flächendeckende Einführung ökologischer Energieerzeugungstechniken. Im persönlichen Gespräch mit den Studierenden konnten wir darüber hinaus auch über die Einführung von Hochschulräten und einer damit einhergehenden Entdemokratisierung der Hochschulen diskutieren sowie die Ungerechtigkeiten und Unzulänglichkeiten der Leistungs- und Belastungsorientierten Mittelvergabe (LUBOM) erläutern und deutlich machen. Einige Verfehlungen der CDU in Sachen Hochschulpolitik dürften damit unseren GesprächspartnerInnen im Gedächtnis bleiben. Insgesamt haben wir innerhalb von zwei Wochen rund 20.000 Flyer und 5.000 Buttons an die potentiellen WählerInnen gebracht und das wichtige Thema Verwaltungskostenbeitrag wieder in das Bewusstsein der Studierenden gerückt.