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Thementage müssen bundesweit sichergestellt werden

Es ist erfreulich, dass die erstmals durch uns eingebrachte Idee der Thementage nach der Ankündigung der Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) nun bekräftigt und durch den Senat der HRK bestätigt wurde.  Die Unterstützung der HRK durch Informationsmaterialien und Beratung für die Umsetzung dieser Thementage reicht jedoch nicht aus.  Die Präsidentin muss hier eine bundesweite Koordinationsfunktion einnehmen und das Stattfinden der Thementage am Anfang des nächsten Semesters auch an Hochschulen gewährleisten,  an denen bereits eine Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Hochschulleitung vorhanden ist. Die Thementage können nur dann erfolgreich sein, wenn diese an allen Hochschulen mit vereinbarter Mitbestimmungsmöglichkeit der Studierenden stattfinden und dort tatsächlich Kritikpunkte am bisherigen Bologna-Prozess offen angesprochen und Kurskorrektur wirksam eingeleitet werden.  Hierbei gehören das Recht auf ein Masterstudium für alle Bachelor-AbsolventInnen,  die Flexibilisierung und Verlängerung der Studiendauer und die Reduzierung der bisherigen Prüfungslast zu den dringlichsten Maßnahmen.