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Master für alle! Jetzt konkret werden!

Die Bundesbildungsministerin hat ihre Schlussfolgerungen an der Diskussion vorbei gezogen. Gerade die zentralen Forderungen der Studierenden für gebührenfreie Bildung  und demokratische Mitbestimmung der Studierenden nicht nur an runden Tischen, sondern auch vor Ort und in den zentralen Entscheidungsgremien, wurden von der Bundesbildungsministerin komplett missachtet. Ein großer Erfolg ist die Zusicherung der Bundesbildungsministerin, der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz, das Masterstudium ohne Quotenregelungen für alle Bachelor-AbsolventInnen zugänglich zu machen. Auch eine Flexibilisierung der bisher starren Studiendauer des Bachelor-Studiums kann für die Auflockerung der bisherigen Überfrachtung der Studiengänge sinnvoll sein. Konkrete Handlungsschritte ist Frau Schavan den Studierenden aber auch nach mehrmaligen Nachfragen schuldig geblieben. Sie wirkte verständnislos gegenüber den Forderungen der Studierenden und hat augenscheinlich ihre Abschiedstour als Ministerin bereits begonnen. Erfreut sind wir darüber, dass HRK-Präsidentin Wintermantel unsere Idee einer bundesweiten Woche zur Weiterführung des Bologna-Prozesses aufgegriffen hat und mit den von so genannten „Thementagen“ Diskussionen und Entscheidungen vor Ort in Kooperation mit Studierenden vorantreiben möchte. Weitere bloße Diskussionsrunden reichen jedoch in keinster Weise aus. Wir brauchen nun konkrete Handlungsschritte wie die geforderte Kurskorrektur zeitnah umgesetzt wird.