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Bachelor und Master müssen auf den Prüfstand

Die Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland ist in weiten Teilen gescheitert.  Die Kultusminister und Bildungsministerin Annette Schavan haben in den vergangenen Jahren Prioritäten und bildungspolitische Weichenstellungen falsch gesetzt. Wir Juso-Hochschulgruppen fordern eine Rückbesinnung auf  die  Ziele des Bologna-Prozesses, die den Studierenden das Studieren erleichtern und das Studium im Sinne der Studierenden verbessern. Acht Semester Bachelor müssen zum Normalfall werden. Der Übergang von Bachelor auf Master darf keine weitere Selektionshürde bleiben. Allen BA-Absolventeninnen und -Absolventen muss  ein freier und kostenloser Master-Studienplatz zur Verfügung gestellt werden und das ECTS-System bedarf einer Neuberechnung des tatsächlichen Arbeitsaufwands von Modulen und dem eigentlichen Studium. Wir fordern die Bundes- und Landesregierungen auf, die Stimmen mehrerer zehntausender Demonstrierender ernst zu nehmen und Studierende wie auch Schülerinnen und Schüler an den notwendigen Korrekturen im Bildungsbereich aktiv zu beteiligen. Dabei sind wir gespannt, welche politischen Akteure zu der von Frau Schavan angekündigten Bologna-Konferenz im Juli eingeladen werden. Wir als Juso-Hochschulgruppen stehen für eine solche Diskussion jederzeit zur Verfügung.